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Die Bauernfamilie war sehr nett. Wir hatten eine richtig gute Zeit zusammen. Meine Arbeit wurde von ihnen sehr geschätzt.

Manuel (17), war 2 Wochen bei Familie Blumer

Meine Erlebnisse

Ich absolvierte mein Landwirtschaftspraktikum auf dem Bauernhof «Dem Himmel ein Stück näher» bei der Familie Blumer. Der Familienbetrieb liegt in Graubünden, genauer gesagt an der Camanaboda 12, Thalkirch (7109, Schweiz). Der Familienbetrieb liegt auf 1750 m.ü.M und ist 27 ha gross. Die Bewirtschaftungsart ist biologisch, deswegen wird das Vieh in der «Mutterkuhhaltung» gehalten. Dadurch verzichten sie auf die Milchwirtschaft und setzten auf Viehzucht. Dies ist auch die Haupteinnahmequelle, Subventionen für die Pflege der Landschaft.

Folgende Tiere sind auf dem Bauernhof:

  • Milchkühe, Rinder und Kälber
  • Ziegen
  • Schafe
  • Hühner
  • Katzen
  • Herden-Hunde
  • Ponys
  • Esel

Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit auf dem Bauernhof «Dem Himmel ein Stück näher». Trotzdem bin ich mir nicht sicher, wie ich den Alltagswechsel finden werde (keine Freunde, andere Familie, etc.).

Mein Tag begann meistens am 7:00 Uhr, manchmal aber auch erst um 8:30 Uhr, je nachdem, was ich am Vortag gearbeitet habe. Dan arbeitete ich bis 12:00, meist mit der Bäuerin aber auch mit dem Bauern. Etwas, was ich über die ganze Zeit machen musste, war: Nach dem Morgenässen schauen gehen, wie es den Schafen und Esel geht. Auf diesen Rundgang freute ich mich immer, da die Tiere auch Freude an mir hatten. Das Wichtigste war immer, auch bei den anderen Tieren, den Strom auf dem Zaun zu messen und zu überprüfen, ob sie genug Wasser haben. Um 12:00 kam die ganze Familie zum Essen. Um 13:15 ging es weiter mit den Arbeiten bis am 16:30, da gab es immer ein Zvieri. Zu Ende war mein Tag um 18:00.

Nach Feierabend ging ich direkt duschen. Abendessen gab es immer um 19:00. Danach verbrachte ich oft meine Zeit mit der Familie im Wohnzimmer. Wir spielten Gesellschaftsspiele oder schauten Fernsehen. Das Tages-Programm war sehr Wetter abhängig. Es gab keine klare Struktur wie z.B., am Vormittag Haushalt und am Nachmittag Feldarbeit.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich eine super Zeit auf dem Bauernhof der Familie Blumer verbringen durfte. Anderseits vermisste ich Basel, meine Freunde, meine Leidenschaft Fussball und meine Familie. Ich fand die Arbeit auf dem Bauernhof sehr abwechslungsreich und anstrengend. Viele Arbeiten, wie zum Beispiel die Tiere füttern oder auf eine neue Wiese/Alp bringen, machten mir Spass.

Weniger Spass machte mir das Missten und das Heuen. Ich konnte einige interessante Sachen aufnehmen: Zum einem, wie die Bauern versuchen hoch moderne Technik in die «traditionelle» Landwirtschaft mit einzubringen. Eine Überlegung war, dass man eine 4K Drohne benutzen könnte, um verlorenes Vieh zu finden oder/und um zu schauen, wie es den Tieren geht, die auf einer abgelegenen Wiese weiden. Die Bauernfamilie war sehr nett. Wir hatten eine richtig gute Zeit zusammen. Meine Arbeit wurde von ihnen sehr geschätzt. Sie erklärten mir sehr vieles, wie z.B.: Den Unterschied von Weide und Wiese oder wie die verschiedenen Aufgaben, auf einem Bauernhof, zusammenhängen.