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Besonders gefallen haben mir die gemeinsamen Momente mit der Familie, wie zum Beispiel während dem Heuen oder wenn man gemeinsam zusammensass und miteinander Gespräche führte.

Salome (17), war 2 Wochen bei Familie Mengelt-Wieland 

Aus der Stadt in den Landdienst

Mein Name ist Salome Wunderlich und ich bin ein Einzelkind. Zurzeit besuche ich die Fachmaturitätsschule in Basel. An dieser Schule ist es Pflicht, am Ende des ersten Schuljahres drei Wochen Landdienst zu absolvieren, um sich noch mehr Sozialkompetenz und Eigenständigkeit anzueignen. Ausserdem lernt man so das Leben auf einem Bauernhof kennen.

In der Schule war es so, dass wir die Internetadresse und alle nötigen Informationen bekamen, um uns bei Agriviva anzumelden. Auf der Internetseite mussten wir beispielsweise unser Alter, Geschlecht und den bevorzugten Arbeitsbereich angeben. Ich habe angegeben, dass ich am liebsten im Haushalt helfen möchte. Zirka eine Woche vor Beginn des Landdienstes hatten wir in der Schule einen Landdiensttag, bei dem wir auch erfuhren, wohin dass wir kommen werden.

Mir wurde mitgeteilt, dass ich nach Splügen zu einer Familie mit einem eineinhalbjährigen Jungen kommen werde. Als ich am selben Abend mit der Familie Kontakt aufgenommen habe, war ich sehr erfreut, da mir die Familie bereits sehr sympathisch erschien.

Mein Eindruck bestätigte sich dann auch beim ersten persönlichen Zusammentreffen. Am ersten Tag durfte ich direkt mit auf die Alp gehen und versuchte, so gut es ging, zu helfen. Einige Tage waren etwas anstrengender als andere, da ich bei Arbeiten mithalf, die ich sonst zu Hause nicht machen muss. Die meiste Zeit verbrachte ich jedoch damit, auf den kleinen Jungen aufzupassen und Hausarbeiten zu erledigen. In der zweiten Woche waren vor allem der Montag und der Dienstag ziemlich anspruchsvoll für mich, da an diesen Tagen meine Gastmutter arbeitete. Ich verbrachte an diesen zwei Tagen also viel Zeit mit dem Jungen allein.

Besonders gefallen haben mir die gemeinsamen Momente mit der Familie, wie zum Beispiel während dem Heuen oder wenn man gemeinsam zusammensass und miteinander Gespräche führte. Ausserdem habe ich meine Angst vor ihrem Hund überwinden können und durfte sogar kuhfrische Milch probieren.

Alles in allem war es eine sehr schöne Zeit für mich in Splügen, da ich sehr viel Neues kennenlernen und erleben durfte. Zudem bin ich in eine wundervolle Familie gekommen.